Was weiß Google über Dich / Mich ?! ALLES…


Google weiß viel, aber wieviel denn nun genau ? Nun das kommt ganz darauf an, wie Google und deren Dienste genutzt werden durch Dich. Fakt ist, je mehr Google Dienste genutzt werden, desto mehr Daten fallen an und desto mehr Informationen werden an Google geliefert. Auch wenn die Daten beschränkt sind, da ja die Cookies nach gewisser Zeit verfallen, reicht schon ein kurzer Schnappschuß Deines Lebens um zu wissen, wer Du bist, wo Du wohnst, wieviel Du verdienst, welches Deine Vorlieben sind und viele andere Dinge noch zusätzlich…

  • Adwords, Sie kennen deinen Marketing Plan und deine Suchwörter.
  • Adsense, Sie wissen welche Seiten du bewirbst und wieviel du ausgezahlt bekommst + Kontodaten.
  • Alerts, Sie wissen welche Topics wichtig sind für Dich.
  • Analytics, Sie wissen welche Seiten und welche Besucher du woher hast und erkennen die Trends dazu.
  • Blogger, Sie wissen über was Du schreibst. Jedes Wort, jede Phrase und kennen jeden ein- und ausgehenden Link.
  • Kalender, Sie wissen welche Termine du hattest und welche Du noch haben wirst.
  • Catalog search/Product Search, Sie wissen wonach Du suchst und was Du eventuell kaufen möchtest.
  • Checkout, Sie kennen Deine kompletten persönlichen Daten wie Name, Adresse, Telefon, Kreditkartennummer.
  • Chrome, Sie wissen alle Seiten die Du besuchst, wenn Sie es bis jetzt noch nicht wußten.
  • Desktop, Sie wissen was Du auf deinem PC hast.
  • Text und Tabellen, Sie wissen welche Dokumente du schreibst oder gerade mit anderen zusammen bearbeitest.
  • Earth, Sie wissen welche Orte auf der Welt, Du dir genauer ansiehst.
  • FeedBurner, Sie wissen alles über Deine Feedleser und deine Artikel.
  • Finance, Sie wissen was Du hast und welchen Trends Du Folgst.
  • Gmail, Sie wissen alles über Deine Mails.
  • Groups, Sie wissen Deine Vorlieben und Deine Beteiligungen an Gruppen.
  • Bilder suche, Sie wissen was für Bilder Du dir ansiehst und worauf Du stehst.
  • Local search, Sie wissen wo Du bist und wonach Du suchst.
  • Maps, Sie wissen wo Du wohnst, welche Routen Du planst und welche Orte Du genauer betrachtet hast.
  • Reader, Sie wissen welche Blogs Du liest und was Dich interessiert.
  • Suche, Sie wissen jeden Suchbegriff den Du jemals eingegeben hast.
  • Talk, Sie wissen wer Deine Freunde sind.
  • Toolbar, Sie wissen jede Webseite, die Du dir ansiehst.
  • Translate, Sie wissen welche Übersetzungen Du benötigst.
  • Video, Siehe einen Punkt tiefer.
  • YouTube, Sie wissen welche Videos Du hochgeladen hast, welche Du kommentierst hast, welche Art von Videos Du dir gerne ansiehst und welches Deine Vorlieben sind.

Viele User nutzen teilweise unbewußt mehrere Dienste und sind sich gar nicht bewußt, wieviele Daten Sie an Google liefern. Was Goolge davon nun für den eigenen Vorteil nutzt weiß keiner so genau, aber es ist schon erschreckend, wieviele persönliche Daten anfallen und einem einzigen Anbieter zur Verfügung gestellt werden.

flattr this!

37 KOMMENTARE ZUM Artikel

  1. WidMeZ hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Google Health (nur in den Staaten verfügbar) vergessen!

    ;-)

    Viele Grüße!

  2. Carsten hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Hehe, nein nicht vergessen ;-)
    Einige Dienste sind aber hauptsächlich für den amerikanischen Markt (noch) gedacht und deswegen habe ich Google Health hier (noch) nicht erwähnt. HATSCHI…OMG sofort nachgucken :mrgreen:

  3. aiight hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann..?

  4. stefan hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    ich hab bald das ständige motzen über google echt satt. Na und, was soll schon passieren! Wenn ich scheisse mache, dann weiss ich das, und wenn google weiss was ich suche und anschaue: MIR DOCH SCHEISS EGAL!
    Seidt lieber mal dankbar von den z. Teil besten Applications. Ja, und googleHealth kann deswegen VOR JEDEM ARTZT/Spital bereits sagen dass eine Grippenwelle droht

    Aber ärgert Euch nur über alles und macht Euch dabei kaputt – ich geniesse das Leben und lästere nicht ständig – ausser hier.. :-)

  5. stefan hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    oder habt Ihr wirklich das Gefühl wenn ihr ein kleines Delikt begeht dass bereits google eingeschalten wird?
    neeeein – nie nie nie im Leben. Google wird zum tragen kommen wenn ihr verdamt grosse scheisse baut – oder meint Ihr Ihr seidt Google von mehreren milliarden menschen interesannt – oder schon nur millionen von menschen die einen pc und gewissen wohlstand haben…

  6. Cesar hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    … und datenwachschutz.de nutzt selbst Google Analytics?!

  7. mr.gene hat diesen Kommentar am 2. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Ja, warum auch nicht…es wird ja lediglich auf die Möglichkeit der Verwendung deiner Daten hingewiesen…

    Un wenn man immer brav seinen Verlauf incl. aller Cookies usw. löscht, dann sollte auch google nicht mehr all zu viel an Daten abgreifen können – Es sei denn man hat eine feste IP, was der normalsterbliche Endbenutzer ja eher nicht hat!

    mr.genes letzter Blog Eintrag…Designers Heaven – Weihnachtsgewinnspiel

  8. Entfesselte Wurst hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    stefan, du tust so, als ob man nur Spaß im Leben haben kann, wenn man diese Google Dienste nutzt.
    Ich selber nutze nicht einen davon und habe genug Spaß, motze über Google und sehe nicht ein, dass die alles über mich wissen sollten.
    Das nennt man Privatsphäre. Wenn sie dir egal ist, okay, ist deine Sache, aber mir ist sie nicht egal.

  9. Carsten hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Es ging ja hier auch nicht darum wie böse gefährlich Google ist, aber viele vergessen auch wo google mittlerweile überall seine Finger mit drinnen hat. Auf jeden Fall lasssen sich Trends, Statistiken ablesen über Länder und gewisse Gruppen usw.
    Je mehr genutzt wird, desto mehr Daten bietet man einem einzigen Anbieter und ob das so toll ist, weiß ich nicht.
    Selbst der engste Familien und Freundeskreis weiß nicht soviel von einem.

  10. Simon hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    So viele Daten – wie will Google die denn noch vernünftig und auf breiter Front auswerten? Die ersaufen doch im Datenschrott – das klassische Stasi-Problem: Alles über alle wird festgehalten, keiner blickt durch.

  11. Carsten hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Ich glaube schon das da noch wer durchblickt. Damals bei der Stasi gab es noch Papier Akten. Heute geht doch alles viel schneller via Datenbanken. Und glaub ma das die fähige DB Programmierer haben ;-)

  12. Niko hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Joa, so Datenbankabfragen sind ja nu echt kein Problem. Noch einfacher wirds durch den Single-Login bei Google, da man dann nur nach einer E-Mailadresse gucken muss und sofort alle mit dieser Adresse genutzen Dienste ausfindig machen könnte (könnte!). Das Thema Data Mining oder Data Warehousing ist ja nicht nur bei Google ein Thema, sondern z.B. auch bei diesen ganzen tollen Kundenbonuskarten (obwohl ich da nicht sagen kann, welche Infos die wirklich speichern), bei Kreditkarten, Handy- und Internetprovidern etc.

  13. richard hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Der Autor dieses Blogentries nimmts mit der Wahrheit so gar nicht genau, wenn es nur der Panikmache dient. Google Chrome zeichnet keine URLs/besuchte Webseiten auf – lesen hilft hier immens, wenn man sich schon über Google auslässt, sollte man auch dort einmal als Blog-Betreiber in den offiziellen Chrome-Blog geschaut haben: http://blog.chromium.org/2008/10/google-chrome-chromium-and-google.html

  14. marcoleo hat diesen Kommentar am 3. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Aber Richard.. was man sagt/schreibt und macht ist ja zweierlei – von daher können wir nie ganz sicher sein (denke ich!!).

  15. Googlespot hat diesen Kommentar am 4. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Also ich nutze auch sehr viele Dienste von Google – einfach nur, weil es super praktisch ist. Diese ganze Panik über die Speicherung der Daten kann ich nicht so recht verstehen. Ich sehe das alles etwas lockerer. Und für all das, was ich im Netzt so mache (und was Google dann auch weiß) trage ich selbst die Verantwortung.

    Googlespots letzter Blog Eintrag…Google Docs zu Weihnachten

  16. daburna hat diesen Kommentar am 4. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Gute Zusammenstellung! Aber das Gute ist ja, daß es zu jedem Google-Dienst eine Alternative gibt. Interessante Entwicklung: während der 1990er Jahre war Microsoft der Inbegriff alles Bösen, nun nimmt langsam Google diese Rolle ein.

  17. Benni hat diesen Kommentar am 4. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Ich selbst nutze eigentlich “nur” die Suche, Analytics, AdSense und Maps. Youtube hab ich vergessen ..

    Dabei achte ich aber penibel darauf, dass ich jederzeit ausgeloggt bin, falls ich zuvor in personalisierten Google (AdSense, Analytics) unterwegs war.
    Ob das letztlich etwas bringt weiß ich nicht .. lang lebe der Keks!

  18. Carsten hat diesen Kommentar am 4. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Ich will das auch in gewisser Sache hier nicht schlechtreden, aber ein einziges Unternehmen kann/könnte sehr viele Daten sammeln und genauste Profile erstellen über einen. Was die letztendlich damit machen oder nicht, kann ich nicht bestätigen. NOCH ist ja alles im grünen Bereich, ABER wenn in ein paar Jahren ALLES über einen verfügbar ist, also wann du eine Grippe hattest und wann du wonach gesucht hast, dann wird es nicht nur gefährlich sondern auch eventuell peinlich, für einen. Jeder ist für seine Daten selber verantwortlich und muss wissen was er macht oder was er lieber läßt. Das Google so praktische und auch kostenlose Dienste anbietet machen die ja auch nicht aus Sozialem Hintergrund…

  19. impuls2008 hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Viel Aufregung um nichts!

    Könnte…sollte…ist…möglicherweise??

    Vielleicht sollte man die Fragen einfach mal andersrum stellen:

    Wer hatte (oder glaubt dies entdeckt zu haben) schon mal (definitiv) einen Nachteil durch die Nutzung diverser Google- Dienste? …ohne von den Vorteilen auch nur zu reden.

    Wer könnte ein greifbares (tatsächlich beweisbares) Beispiel aufzeigen, wonach durch die Nutzung der in Rede stehenden Dienste ein einziger Nachteil, eine Indiskretion oder die Unerlaubte Weitergabe von Daten an Dritte auch tatsächlich stattgefunden hätte?

    Seht Ihr!

    Man könnte auch Bedenken dazu haben aus dem Haus zu gehen.
    Es “könnte” einem ein riesiger Meteor auf den Kopf plumpsen oder es “könnte” einem an der nächsten Ecke von irgendeinem durchgeknallten “Irgendwem” sonstwas angetan werden.

    Aus Marketingsicht dienen diese Dienste lediglich der langfristigen Kundenbindung, nichts weiter. Insofern weiß Google sehr gut mit Kunden umzugehen.
    Ist dies ein Problem?

    Sollte Google es sich mit seinen Kunden verderben, schlägt der Zeiger auch ganz schnell in die andere Richtung.

    Die Panikmache um Chrome war genau so ein Ding.

    Das der IE schon recht lange fast die gleichen Möglichkeiten für Microsoft nutzt, stört aber scheinbar keinen…

    Egal wo ihr irgendeinen kostenlosen Download oder sonstwas in Anspruch nehmt hinterlasst ihr in der Regel eure Mailadressee und nicht selten weitere, deutlich personenbezogene Daten, warum hat dazu niemand Bedenken?

    Sind ausgerechnet diese (Miniunternehmen)- Dienst etwa vertrauenswürdiger als Google?

    Wer absolut keine Sorgen um seine persönlichen Daten hat, der wird doch einfach T- Kunde und kann sich 100% darauf verlassen, dass seine Daten früher oder später auch bei Hinz & Kunz genutzt werden.
    So ist dass nach meinen Erfahrungen!

    Und nicht anders.

  20. Carsten hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Nachteile hatte ich bisher noch nicht, aber was ist in ein paar Jahren, wenn Google so groß geworden ist das keiner mehr dagegen etwas unternehmen kann. Bis heute gibt es keinerlei Gefahr, was aber nicht heißen soll das diese Daten einmal anderweitig verwendet werden.

  21. daburna hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Es geht ja auch nicht darum, alles schlecht zu machen, sondern zu sensibilisieren. Das Beispiel mit der Telekom ist da echt gut gewählt. Sollte es jemals bei Google zu so einem Skandal kommen, dann hat Google wie du ja oben nachlesen kannst, nicht nur Telefon- und Kontonummer sondern viel viel mehr.

  22. stefan hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    gut, formulieren wir das ständige Lebenslage-gemotze mal anders:

    Gehen wir mal davon aus es wird nicht aus sozialem Hintergrund gemacht – und es ist ja ein Eingriff in unsere Privatsphäre – welche wir freiwillig veröffentlichen? (logik?)

    Egal, es wird immer noch eine Regierung geben welche Google das Handwerk stopt falls es zu mächtig werden würde (was ja bereits andauern passiert)

    Aber, wenn man die Dienste auch RICHTIG einsetzt bleibt ein ganz kleiner Prozentsatz übrig um Rückschlüsse zu machen. Und bitte wer hat jetzt interesse daran die Daten auszuwerten, queries abzusetzen wenn Ihr nicht scheisse gebaut habt? Niemand.

    Kurz, ich finde es wirklich zum kotzen dass alle Leute/IT’s nur ständig am motzen sind. Jeder muss seinen Sch*anz auf den Tisch legen zum zeigen wie krass er sei und “hei mann, google ist voll scheisse und so” und sucht 100h nach alternativen (sei es win/mac/google). Dazu kommt dass davon wirklich nur ein paar wenige wirklich Ahnung haben – die meisten sind Trittbrettfahrer!! und die hasse ich!
    Ich find das Verhalten echt fragwürdig – hauptsache stress, über andere motzen um irgendwelche Theorien/Angstmacherei zu veröffentlichen wovon man selber keine Ahnung hat.

    Nehmt das Leben wie es ist – LERNT wie man richtig damit umgeht – oder lasst es. Aber hört endlich mit dem motzen auf, welches purer neid ist, remember90

    sälü

  23. Carsten hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    @ stefan

    ich will in erster Linie ja hier nicht motzen, sondern aufzeigen welche Daten wo überall erhoben werden. Viele wissen das nämlich gar nicht und diese Leute sollten informiert werden das Daten anfallen. Jeder kann dann ja selber entscheiden was er preisgeben will und was nicht.

  24. impuls2008 hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Hi Ihr,

    mir geht es genauso.

    Das halbe Netz ist voll von ausgesprochen blödsinnigem Gemecker über WIN-Vista, wahrscheinlich zuhauf von Leuten die es noch nicht einmal wirklich selbst getestet haben.

    Mit den Google- Diensten ist es sicher so ähnlich.

    Ich bin seit über 15 Jahren aktiv im Netz, auch beruflich. Vielleicht sehe ich deswegen einiges etwas differenzierter.

    Ich kann Carstens Befürchtungen durchaus teilen, man muss aber nicht so tun als sei es schon so weit, dies halte ich für etwas unfair.

    Wären die Betreiber von Google in der Politik tätig würde ich mir sorgen machen, so nicht.

    Der “Rosarote Riese” ist nicht nur wegen der Meldungen der letzten Monate kontrovers zu betrachten. Scheinbar haben schon viele vergessen, dass dies eine ehemalige Behörde ist/war.

    Insofern sollte man gelegentlich die Kirche etwas mehr im Dorf lassen und nicht alles glauben was so auf manchen Blogs publiziert wird.

    Carsten regt mit seinem oberen Artikel zum Nachdenken an, dies ist völlig richtig so. Man sollte jedoch auch nicht zuviel hinein interpretieren.

  25. impuls2008 hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    …noch was.

    @ Stefan: Neid ist was ganz anderes. Worauf sollte Carsten oder sonstwer neidisch sein?

    @ Carsten:

    Google ist längst so gross! Es gibt schon länger gar keine Alternative mehr. Keine andere Suchmaschine hat auch nur annähernd eine ähnlich grosse Reichweite.

    All das da oben hat lediglich etwas mit Qualität zu tun, sonst nichts.

    Google hat genau die Qualitäten die jeder von solch einem Dienst erwartet und bietet noch viel mehr.

    Mich stört Qualität nicht, solange damit ordentlich, sachbezogen & verhältnismässig umgegangen wird.

  26. stefan hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    @Carsten
    Da stimm ich Dir zu – lest auch den Beitrag von Impuls2008!

    In der Schweiz wird soagar regristriert was Du im Migros/Coop einkaufst sobald du die Karte zückst.

    Kurz: Seidt vorsichtig überall (web/living) – es gilt nicht WEB2.0 sondern LEBEN 2.0 – wir sind an einem anderen Punkt angekommen und es wird so weitergehen.

    Aber bitte bitte seidt keine motzenden Trittbrettfahrer – sondern Informiert Euch selber was wirklich Sache an google, iPhone, Microsoft, Mac ist…
    so, ich halte auch das maul und wünsche viel spass im neuen Leben 2.0 :-)

  27. Carsten hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Fakt ist das es immer schlimmer wird im realen Leben wie auch im online sein. Gerade die Werbeindustrie hat herausgefunden das sich so viel effizienter Werben läßt und somit immer versucht an deine Daten zu kommen. Muss nicht immer zwangsläufig Negativ sein für einen, aber kann schon nerven. Viele vergesen halt nur wenn sie zu Hause alleine vorm Rechner sitzen das alles was sie tun irgendwo gespeichert oder beobachtet wird. Angefangen bei der IP beim Provider über den Newsletter der mit der Mail Adresse ins Haus flattert.
    PS: Das mit der Schweiz hatte ich schon mal gehört und in Spanien soll es noch schlimmer sein.

  28. stefan hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    ich würd eher sagen das ist das reale Zeitalter zwischen Offline (1900) und Online(2000) – wie sich der Glaube und Evolution gegenseitig sich anpassen, müssen wir dies heute auch – ob es uns passt oder nicht.

    Die nächste Generation weiss damit umzugehen – es stimmt, wir leben wirklich in einer extrem krassen Umwandlung welche als schlimm empfunden werden kann – aber es ist doch nur eine Umwandlung welche wir nicht stoppen können. Die Verfügbarkeit wird zunehmen und es werden andere Resourcen genutzt.

    Klar, die Provider-IP etc, aber deine wird erst frei gegeben wenn Du extrem viel Musik, etc downloadest oder sonstige Straftaten begehst. Und wenn solche Leute motzen, dann habe ich wirklich def. ein Problem – denn es ist defacto illegal, und erst dank Leben2.0 möglich solche Taten erst zu begehen und diese konstellation ist kontrovers. Kurz, man kann nicht alles haben und alles ist opensource etc – war früher auch nicht so. Auch bei einer MusikKasette hatte man Gebühren bezahlt nur wusste es kaum einer – aber auch kaum einer hat sich darüber beschwert weil er lieber das Leben genoss und dort sich einsetzt wo man wirklich was bewegen kann.

  29. Carsten hat diesen Kommentar am 5. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    @ Felix
    Ja, ja die gute alte Deutsche Post mit dem Posthorn. Ach watt warn das noch Zeiten :mrgreen:
    Da hatte man noch Telefone mit Wählscheibe, meist in häßlich grün oder beige und die Welt war noch in Ordnung ;-)

  30. impuls2008 hat diesen Kommentar am 6. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    …und in den 70igern rot & orange nicht zu vergessen.

    Und die Wählscheibe hatte bei uns Zuhause ein Schloss!! Meinen beiden jüngeren Schwestern hatte ich dies zu verdanken.

  31. Carsten hat diesen Kommentar am 6. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    hehe, jaja die Schloss Aktion kenne ich auch noch, wenn die Rechnung mal über 25 D-Mark lag ;-)

  32. Jens hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Habe gerade das Interview in Trackback gehört und darauf folgend diesen Blogeintrag von vier Tage zuvor gelesen. Das nenn ich mal Doppelmoral. Im Interview Google Analytics noch für “nicht so schlimm” gehalten und hier folgendes schreiben: »Analytics, Sie wissen welche Seiten und welche Besucher du woher hast und erkennen die Trends dazu.« (man beachte das *du*).

  33. Carsten hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Analyse Toole werden, behaupte ich mal auch 90% aller Internetseiten verwendet. Google Analytics ist das bekannteste und was die genau speichern kann ja in deren AGB`s nachgelesen werden. Es werden auf keinen Fall private Daten mit anderen Daten zusammen verknüpft.
    Ich könnte auch ein heimliches Analysetool verwenden, aber das Ergebnis wäre dasselbe…
    Und schlimm ist Google derzeit noch nicht, aber das kann sich ja alles ändern. Wichtig ist das jeder User weiß das er immer Daten von sich Preis gibt wenn er im Internet unterwegs ist.
    Wenn DU ;-) Google nutzt weiß Google das auch und auch Dein Provider.
    Der Artikel sollte auch nicht “Achtung bloß nichts von Google nutzen” hetzerisch sein, sondern aufklären das Daten anfallen und diese ausgewertet werden können. Wenn du auf einen Adsense Werbelink klickst innerhalb von Google notiert Google das auch und speichert solche Abfragen.

  34. Stefan 2 hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    @Carsten
    >Ich könnte auch ein heimliches Analysetool verwenden, aber das Ergebnis wäre dasselbe…

    Nein, das Ergebnis wäre nicht dasselbe. Einerseits stimme ich dir zu, du hast dann auch eine Statistik, das ist richtig. Nur im Fall von Google Analytics hat Google die Statistik *auch*, und *zusätzlich* kann er die Statistik von deiner Seite mit meinen Besucherstatistiken von anderen Webseiten, welche auch Google Analytics verwenden, vernküpfen. Das ist ein himmelweiter Unterschied!

    Desweiteren § 12 Abs. 1 des Telemediengesetzes, dass der Nutzer für die Erhebung seiner Daten die Einwilligung geben muss, und Abs. 2 analog, dass er für die Verwendung für andere Zwecke auch seine Einwilligung geben muss. Absatz 3 regelt schließlich, dass die Nutzung des Dienstes auch ohne die Zustimmung zu Abs. 2 möglich sein muss.
    Das heißt, dass mich der Diensteanbieter (also du) vor der ersten Übermittlung der Daten an Google bereits fragen muss, ob ich mit der Verwendung für andere Zwecke einverstanden bin.
    Eine reine Einverständniserklärung durch Nutzung der Webseite (konkludentes Handeln) ist da nicht möglich, in § 13 Abs. 2 Punkt 1 steht explizit, dass die Einwilligung bewusst und eindeutig erfolgen muss.

    Wurde ich vor der Nutzung deiner Seite darüber aufgeklärt und gefragt, ob ich der Weitergabe meiner Daten zustimme? Nein.

  35. Carsten hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    “Nein, das Ergebnis wäre nicht dasselbe. Einerseits stimme ich dir zu, du hast dann auch eine Statistik, das ist richtig. Nur im Fall von Google Analytics hat Google die Statistik *auch*, und *zusätzlich* kann er die Statistik von deiner Seite mit meinen Besucherstatistiken von anderen Webseiten, welche auch Google Analytics verwenden, vernküpfen”

    Was derzeit nicht geschieht, wie in deren AGB`S vermerkt ist. Ob sie es dennoch machen steht auf einem anderen Blatt. Was die Einverständniserklärung betrifft steht auf jeder Blog wie HP Seite ein Datenschutzhinweis der das erklärt. Jemanden vor dem Betreten zu “warnen” bzw. aufzuklären wird schwierig, ist aber derzeit so rechtlich gesehen in Ordnung.

    Nebenbei sei bemerkt das ich zwar Analytics nutze, aber da höchsten mal sporadisch 1 mal in der Woche, wenn überhaupt, reinsehe. Kann ich im Prinzip eigentlich auch abschaffen, was ja dann im Sinne aller User wäre.

    Ich will meine Leser nicht ausspionieren sondern nur einen kleinen Überblick haben.

  36. impuls2008 hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    Irgendwie kann ich dem jetzigen Diskussionsverlauf nicht mehr ganz folgen.

    Geht es hier um den Autor des oberen Artikels, um das was er damit möglicherweise gemeint haben “könnte” oder um die tatsächliche, inhaltliche Aussage des Artikels?

    Carsten hat oben lediglich darauf hingewiesen was (eventuell) möglich wäre und dies zu bedenken gegeben. “Denken” kann natürlich jeder was er will.
    Ich denke, jeder kann solche Befürchtungen ein Stück weit teilen. Man kann lediglich hoffen, dass sich ein Unternehmen wie Google auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht seiner Verantwortung bewusst bleibt und die Individualrechte der User auch künftig ausreichend berücksichtigt.

    WER möchte hier jedoch ernsthaft unterstreichen bzw. anzweifeln was tatsächlich möglich, unter Umständen bereits getätigt oder künftig mit den dortigen Userdaten geplant ist?

    Wenn Stefan 2 im Gremium der Entscheider des Unternehmens Google sitzen würde, könnte ich seinen Tenor verstehen.

    Da dies aber eher kaum der Fall sein wird, verstehe ich nicht wie man etwas darstellen oder bewerten können will, von dem man nicht mehr als “Horensagen” zur Info hat.

    Für Unterstellungen reicht es natürlich zu allem, immer und überall.

    Wohin haltlose Spekulation und ungenügende Information letztlich führt, lässt sich derzeit in der Bankwelt sehr eindrucksvoll mitverfolgen.

    Um ungelegte Eier sollte man nun wirklich nicht streiten.

    Was Carsten schreibt oder befürchtet ist seine Sache, was ein Leser davon hält, kann angemerkt werden. Aber unterstellen sollte man nichts, wenn man um einen verträglichen Stil bemüht ist.

  37. zrce hat diesen Kommentar am 7. Dezember 2008 geschrieben| Permalink

    kann google gern wissen. ich kauf dennoch nichts was ich nicht brauche!

    zrces letzter Blog Eintrag…20 Songs Gratis bei Flatster – Duplo Aktion

17 Trackbacks

  1. pligg.com on 2. Dezember 2008

    Was weiß Google über Dich / Mich ?! ALLES……

    Google weiß viel, aber wieviel denn nun genau ? Nun das kommt ganz darauf an, wie Google und deren Dienste genutzt werden durch Dich. Fakt ist, je mehr Google Dienste genutzt werden, desto mehr Daten fallen an und desto mehr Informationen werden an Go…

  2. Was weiß Google über Dich?…

    Ein interessanter Beitrag was zum Nachdenken anregen sollte, denn viele Nutzen ja doch diverse Google Dienste.

    ……

  3. [...] Datenwachschutzblog hat das mal sehr gut aufgeführt, was Google alles anbietet und was sie dadurch alles über uns [...]

  4. [...] Welche Daten liefern wir als Internetnutzer der neugierigen Tante Google freiwillig? Das Blog Datenwachschutz sagt: Hier kann ein ziemlich differenziertes Bild entstehen. Je nachdem, wie viele der zahlreichen [...]

  5. [...] .Blog.Datenwachschutz Posted by giwy Filed in Allgemeines, Analytics, Chrome, Earth, Google, Maps, [...]

  6. [...] Datenwachschutz Blog gibt es eine interessante Auflistung der Google Dienste und welche Informationen durch diese über [...]

  7. annalist on 4. Dezember 2008

    Vorratsdatenspeicherung, BKA und Google – das Grauen des Tages…

    Der Spiegel schreibt, die Frau Pilz von der FDP habe sich in der Berliner Zeitung zu einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zur Vorratsdatenspeicherung geäußert. Witzigerweise gibt es dazu auf der gesamten Website der FDP-…

  8. [...] wirklich böse? Von André Bräkling • 4. Dezember 2008 • Kategorie: Aktuell Das Datenwachschutz Blog hat einen Artikel veröffentlicht, in dem es sich mit den Daten befasst, die Google sammelt bzw. [...]

  9. [...] nicht wer du wirklich bist? Dann frag google. Google kennt die Antwort. Der Datenwachschutz hat in einem Blog-Beitrag zusammengetragen, was Google alles so über die Nutzer der unterschiedlichen Google-Dienste alles in Erfahrung [...]

  10. [...] mal eine tolle Liste was Google mit seinen ganzen Diensten so über einen sammeln kann: * Adwords, Sie kennen deinen [...]

  11. [...] Linktip 1: Was weiß Google über mich? In den 1990er Jahren bekam Microsoft das Image des bösen Buben. Windows XP telefonierte nach Hause. Inzwischen gerät Google immer mehr in die Kritik. Dem Konzern wird vorgeworfen haufenweise Daten zu sammeln. Wem bei Google allerdings nur die Suchmaschine einfällt, liegt vollkommen falsch. Im Datenwachschutz-Blog sind alle in Deutschland verfügbaren Google-Dienste aufgelistet und was diese über uns wissen können. [...]

  12. [...] Woche bin ich auf eine Liste im Artikel “Was weiß Google über Dich/Mich?! ALLES…“  gestoßen, die mich an eine Diskussion von kurzem zum Thema Web 2.0 erinnert hat. Ist [...]

  13. [...] Carsten Hoppe vom Datenschutzwachblog über Truman TV, Google und Webmaster die Daten [...]

  14. [...] Google überall im Internet unsere Daten sammelt, aufgepasst: Der Datenwachschutz Blog hat unter Was weiß Google über Dich / Mich ?! ALLES… eine umfangreiche Liste aller gängigen Google-Dienste veröffentlicht, die Daten [...]

  15. [...] kennt es. Jeder benutzt es täglich. Ob zur Suche, Emails  oder um Google Maps zu benutzen. Der Datenwachschutzblog hat eine Liste mit den Diensten von Google, die bestimmte Daten von uns wissen, [...]

  16. [...] weiß noch viel mehr über Hänschen Dummy. Datenschutzblog.de von Carsten Hoppe zeigt immer wieder, was mit [...]

  17. [...] Datenwachschutz-Blog: Was weiß Google über mich? [...]

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