Arbeitnehmer nehmen nach Kündigung Daten mit


Symantec hat eine Studie in den USA durchgeführt und Arbeitnehmer und Arbeitgeber dabei begfragt. Kündigt ein Arbeitnehmer oder wird er gekündigt, gehen meist auch Daten mit dem Arbeitnehmer.

1.000 US Bürger wurden befragt und 60% räumten ein, schon mal Daten mitgenommen zu haben. Viele dieser 60% wußten das es illegal ist Daten auf CD`s, DVD`s oder USB Sticks zu entwenden, aber oftmals wird es als Kavaliersdelikt angesehen oder man will so Eindruck schinden ,beim neuen Arbeitgeber.

Besonders begehrt sind hier E-Mail Listen 65%, gefolgt von Geschäftsinformationen 45%, Kundendaten 39%, Arbeitnehmeraufzeichnungen 35% und 16% nehmen finanzielle Informationen an sich.

Viele Arbeitnehmer denken auch, das die selbst erstellten Daten, fast selbstverständlich auch dem Arbeitnehmer gehören und einige konnten sogar noch auf das interne Computernetzwerk zugreifen. Hier gehen Arbeitgeber auch ziemlich fahrlässig mit den gekündigten Mitarbeitern um und sollten deutlich nachbessern.

Das heutige Technik Zeitalter macht es Arbeitnehmern auch sehr einfach Daten mitzunehmen. Auch die Arbeitgeber gehen oftmals sehr sorglos mit sensiblen Daten um und schützen sie nicht genug.

In Zeiten von weltweiter Wirtschaftskrise werden solche Zustände noch weiter zunehmen und ich denke, das hier in Deutschland die Zahlen ähnlich aussehen.

Ich habe dazu mal einen “anonyme” Abstimmung generiert und mich interessiert eure Meinung/ Handhabung

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4 KOMMENTARE ZUM Artikel

  1. satyasingh hat diesen Kommentar am 27. Februar 2009 geschrieben| Permalink

    … und viele Arbeitgeber stellen jemanden ein, weil er so ein tolles Netzwerk hat, über wichtige Adressen und Kontakte verfügt und erwarten, dass er sowas “mitbringt”…

  2. Carsten hat diesen Kommentar am 27. Februar 2009 geschrieben| Permalink

    @satyasingh
    Ja kann schon eine Zwickmühle werden, wenn ein Arbeitgeber “verlangt” so etwas mitzubringen, oder gerade deswegen interessiert ist. Schwierige und auch verwerfliche Sache.Soll ich, soll ich nicht…

  3. mr.gene hat diesen Kommentar am 1. März 2009 geschrieben| Permalink

    Die Frage ist auch wie sicher der Datenschutz realisieren lassen kann, denn der Mitarbeiter muss ja arbeiten können und dafür braucht er nunmal Informationen…wenn er nun eben diese Daten “klauen” will, dann kann er das beim arbeiten…verhindern lässt sich das nicht.

    Das ein gekündigter Mitarbeiter nacher aber noch ins firmeneigene Netzwerk kommt ist schon ein Sicherheitsproblem! Da hätte die EDV besser arbeiten müssen…

  4. Schocker Blogger hat diesen Kommentar am 2. März 2009 geschrieben| Permalink

    Dann ist es also erlaubt, wichtige Daten zu merken und dann zu “entwenden”? Schließlich hab ich die Daten dann nicht auf CD, DVD oder USB Stick, sondern in meinem Hirn.

    Ne, Spass beiseite: Ich glaube auch, dass Datendiebstahl keine Seltenheit ist. Ich würde sogar so weit gehen, dass fast jeder schonmal Daten in seinem Unternehmen geklaut hat. Sei es nur ein USB-Stick, der versehentlich mit nach Hause genommen wurde, oder anderweitig “zwischengespeicherte Daten”…

    Trotzdem denke ich, dass nur ein Bruchteil der Entlassenen diese Daten dann weitergibt / verkauft, zum Beispiel an Adresshändler oder Konkurenz-Unternehmen…

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